Corpoworking – Wie Unternehmen aus ihren Arbeitsplätzen ein Innovationszentrum machen

Corporate Coworking bzw. Corpoworking ist ein spannender Trend, der sich am Horizont der Arbeitswelt aufgetürmt hat. Es wird jedoch vornehmlich in Frankreich heiß diskutiert. Der Grund: Eine französische Personalberatung hat zu diesem Phänomen erstmals eine grundlegende Untersuchung durchgeführt. Dabei wurden sechs Unternehmen genauer unter die Lupe genommen, die Corpoworking einsetzen. In Deutschland waren die beiden weltweit bekannten Unternehmen SAP und TUI Gegenstand der Untersuchung.

Auch Microsoft, IBM, Daimler…

Aber nicht nur sie: Auch Microsoft hat sich bei seiner neuen Deutschland-Zentrale in München dem Arbeitsprinzip bedient. Dies gilt auch für IBM. Das amerikanische Urgestein der Computerindustrie will 200 Millionen Dollar in seine Münchner Zentrale investieren und sie für Wissenschaftler und Startups öffnen. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimlar AG kündigte an, dass der Autobauer aus Stuttgart sich künftig wie ein Startup organisieren will.

Doch was ist Corpoworking?

Corpoworking lehnt sich an das Konzept von Coworking Space an. Hierunter versteht man grundsätzlich die Bereitstellung eines Arbeitsplatz mit Zugang zu technischem Equipment. Doch weitaus wichtigeres Merkmal von Coworking ist die offene und kollaborative Arbeitskultur, die vernetztes Arbeiten der Coworking-Mitglieder möglich machen sollen. Viele Coworking Space-Anbieter betreiben daher aktives Community- und Eventmanagement.

Unsichere Märkte schrittweise erschließen

Corpoworking baut auf dieses Fundament auf, erfüllt aber innerhalb eines Unternehmens unterschiedliche Funktionen. Das Corpoworking ist für die Mitarbeiter des Unternehmens ein Zwischenstopp oder eine Rückzugsmöglichkeit für kreatives und konzentriertes Arbeiten. Erstaunlicher Befund der Untersuchung: Unabhängig davon, ob es vom Unternehmen beabsichtigt wurde,  leitet eine Veränderung der Arbeitskultur im Unternehmen ein, die neue Innovationsprozesse anstößt.

Corpoworking für KMU

Als Coworking Space-Anbieter wurde auch innerhalb der eigenen vier Standorte nach Unternehmen gesucht, die Prinzipien des Corpoworkings einsetzen. Und siehe da… die Recherchen  haben nicht lange gedauert. Die Reportage mit Felicitas Bachmann, Mitarbeiterin der trurnit GmbH, und das Interview mit der Kölner Unternehmerin Nikola Alberts zeigen zwei Beispiele, wie Corpoworking als Klein- und mittelständische Unternehmen praktiziert werden kann.

Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Im Magazin finden Sie weitere Informationen und einige Anregungen. Eine kurze Registrierung ist erforderlich, um auf die aktuelle Ausgabe zugreifen zu können. Viel Spaß beim Entdecken und Stöbern!

3 Trackbacks / Pingbacks

  1. Büroorganisation: Ode an das Coworking – workplace-innovation.de
  2. Fundstück: Austausch statt Isolation – workplace-innovation.de
  3. Studie: Corporate Coworking als Innovationstreiber für den Mittelstand – workplace-innovation.de

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*